„Offener Brief zur Situation in der Pflege“ der G-MAV des Hessischen Diakonievereins (HDV) an Bundesminister Spahn – Prekäre Beschäftigungslage!

Im Downloadbereich veröffentlichen wir gerne einen „Offenen Brief zur Situation in der Pflege“ der Gesamt-Mitarbeitervertretung des Hessischen Diakonievereins, der aus 8 Seniorenzentren in Darmstadt und an der Hessischen Bergstraße besteht. Hierin wird einerseits die prekäre Arbeits- und Entlohnungssituation im Bereich der Altenhilfe beschrieben, andererseits Forderungen entwickelt, die gerade in den letzten Wochen durch die Medien gingen (Stichwort: Gesetzliche Begrenzung der Eigenanteile in Alten- und Pflegeheimen). Der Brief wurde Anfang Februar 2019 an den Bundesminister für Gesundheit, Jens Spahn geschickt. Seine Reaktion darauf stand bis zum 12. April 2019 leider noch aus.

Allerdings wurde eine Forderung in den letzten Wochen von der Politik aufgegriffen. Die Zuzahlungsregelung für Bewohner in Pflegeeinrichtungen soll geändert werden – zumindest forderte dies Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales. Er plädierte dafür, dass nicht mehr die Pflegekassenbeiträge gedeckelt sind, sondern dass Bewohner und Angehörige eine sichere Obergrenze ihrer finanziellen Beteiligung garantiert bekommen sollen.

Vielleicht ist dieser Brief ein Ansporn, auch aus dem eigenen Vertretungsbereich Eurer MAV Missstände zu benennen und Lösungen von den politisch Verantwortlichen einzufordern – vielleicht fallen Euch aber auch noch andere Verantwortliche ein, die in die Pflicht genommen werden sollten.

Den „Offenen Brief zur Situation in der Pflege“ der G-MAV des HDV, Dst. gibt es hier als PDF-Dokument zum Download (Dateigröße 164 KB)

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